Eingelegte Rotaugen

Für viele Angler sind Rotaugen Köderfische, Abfall oder was auch immer. Grätenreich, als Speisefisch nicht zu verwenden.

Schon mal Rotaugen als Brathering probiert?

Ich fange mir dazu große Rotaugen. Es gibt in Bayern einige große Seen, da sind sie froh wenn man ihnen einige raus fängt.

Dann beginnt die “Arbeit”. Schuppen, ausnehmen und - das mache ich immer - filetieren. Doch, das geht!
Dann Zitronensaft über die Filets und im Kühlschrank 20 Minuten ziehen lassen.
Danach wie üblich - abtupfen, salzen, pfeffern, in Mehl wenden und kräftig heraus backen. Danach abkühlen lassen.

Den Sud parallel ansetzen:

1/3 l Essig
1/2 l Wasser
3 EL Salz
5 EL Zucker
5 Lorbeerblätter
1-2 Zwiebel in Scheiben geschnitten
Wacholderbeeren, Senfkörner

Alle Zutaten ca. 10 Minuten aufkochen und abkühlen lassen.
Schichtweise Filets und Zwiebeln in ein Gefäß geben und mit dem Sud überdecken. 2-3 Tage ziehen lassen.

Die Zutatenmengen sind Geschmacksache, bitte Vorsicht mit dem Salz, das kann schnell zuviel werden.

Alle meine Bekannten (außer meiner Frau) waren überrascht, wie gut das schmeckt. Und wenn ich ihnen nicht gesagt hätte daß das Rotaugen sind, die würden heute noch raten.

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